Kikok Chicken Wings

Hallo zusammen,

Chicken Wing gehen ja Burger bekanntlich immer. Aber dieses mal gibt es Chicken Wings vom “Kikok Huhn”.

Das Kikok-Huhn von Borgmeier wird mit besonderen hohen Anteilen von Getreide gefüttert: Weizen, 50% Maisschrot, Erbsen und Soja. Auf tierische Fette wird während der Mast vollkommen verzichtet. Dadurch das es sich um ein energiearmes Futter handelt, wachsen die Kikok-Hähnchen langsamer und erreichen so eine besonders gute Fleischqualität. Diese wirklich größeren und fleischigeren Flügel oder besser Wings erhaltet ihr eigentlich bei jedem gut sortierten Fleischer, alternativ könnt ihr aber auch die “Händlersuche” auf der Homepage von Borgmeier benutzen.

Kommen wir aber nun zu den Zutaten:
1,5 KG Flügel vom Kikok-Huhn
2 EL Olivenöl
2 EL Albatros Rub

Das sind in der Tat wirklich wenig Zutaten, aber mehr brauch es nicht.

Zubereitung:
Die Wings, säubern und in der Mitte mit einem scharfen Messer bis zu dem Gelenk einschneiden. Jetzt alle Wings in eine Schüssel geben um diese mit dem Olivenöl und dem Albatros Rub gut zu vermischen. Die Wings nun für ca. 15. min. ruhen lassen. ‘
Der Grill sollte für indirekte starke Hitze von 180 °C bis 200 °C vorbereitet sein.
Die Wings werden nun für ca. eine Stunde gegrillt. Wenn ihr mögt, könnt ihr zu Beginn mit etwas Raucharoma nach Wahl arbeiten. Ich habe mich hier für den “Smoking Tube” und etwas Rauch von den Apfel-Holzpellets entschieden. Ein wahrlich angenehmer Geruch und geschmacklich wirklich mehr als passend.
Nach ca. 45 min. werden die Wings dann einmal gewendet und für weitere 15 min. gegrillt.
Fertig sind die Kikok Chicken Wings.

Ein Video zur Zubereitung gibt es auch:

Wenn ihr zum Thema Kikok-Hühnchen mehr erfahren wollt, so könnt ihr euch auf der Website von Borgmeier noch einmal genauestens darüber Informieren.

Fazit:
Die Wings vom Kikokhuhn sind wirklich sehr fleischig und haben einen unverwechselbarer Hühnchengeschmack. Das war mit Sicherheit nicht das letzte mal, dass ich etwas vom Kikok-Huhn zubereitet habe.

Hoffe das Rezept hat euch gefallen.
Viel Spaß beim nachgrillen.

euer Tobias

Senf-Honig-Dill Lachs auf einer Zedernholzplanke

Ein Fisch zurück auf die Schiffsplanke, oder:

Lachs mit Senf-Honig-Dill Sauce auf Zedernholzplanke.

Uns war es mal nach Fisch und da ich noch nie einen Seelach auf der Holzplanke gemacht habe und man ihm nachsagt, das er einfach nur Himmlisch sein soll, lag es also nahe, diesen mal zu probieren.

Es gibt wirklich viele Rezepte hierzu, hier mal unsere Variante:

Zutaten:
ein halber Lachs (ca. 600g)
3 – 4 TL Senf
3 – 4 TL Honig
3 TL Olivenöl
ca. 3 TL frische Dillspitzen
2 TL Apfelessig
1 ganze Zitrone
Saft einer Halben Zitrone

Zedernholzplanke oder auch eine andere (ca. eine Stunde gewässert)

Zubereitung:
Den Lachs ordentlich waschen und auf die gewässerte Planke legen und ggf. das was übersteht abschneiden. Den Fisch nun in der Mitte längs einschneiden und dann quer, so das kleine Rechtecke entstehen. Nun die Zitrone halbieren und eine Hälfte in Scheiben schneiden. Hat man ca. 6 scheiben, muss man diese nur noch einmal halbieren, um diese in den geschnittenen Fisch zu stecken. Für die Marinade alle Flüssigzutaten in eine Schüssel geben und mit dem Dill verrühren. Zum Schluss mit etwas Salz abschmecken und über den Fisch verteilen.

Gegrillt wird der Fisch indirekt bei einer Temperatur von 160° – 180° für ca. 20 – 25 min.

Fazit:
Richtig lecker und den Ruf hat er wirklich zurecht.
Einfache Zubereitung und richtig lecker.

euer Tobias

Nur fürs Protokoll: Wir können auch mal mit Fisch 😉

 

Stauferico-Hals (Schweinehals Low&Slow)

Stauferico-Hals (Schweinehals Low&Slow)

Was ist das besondere an Stauferico/Staufenfleisch Fleisch:
Ursprünglich ist das iberische Schwein (cerdo ibérico) ein in Spanien angesiedeltes Wildschein. Es unterscheidet sich von unseren Schweinen sehr stark. z.B.: Die Schnauze des Iberischen Schweins ist meist länger, die Pigmente der haut sind dunkler und die Behaarung ist im Gegenzug zu unserem herkömmlichen Schweinen kürzer, die Hufen hingegen sind der schwarzen Farbe zuzuordnen und die Ohren neigen sich leicht nach vorn. Durch eine Kreuzung des Ibérico Ebers und eines Staufenfleischmuttertiers ergibt sich eben diese besondere Qualität. In Deutschland werden diese Tiere anhand einer strengen DIN ISO Norm gehalten, gefüttert und sogar geschlachtet. Diese besondere Fütterung der Tiere verleiht dem Fleisch eine sehr hohe Qualität und gibt einen unvergleichlichen Geschmack wieder.

Zutaten:
ca. 3 kg Stauferico Hals
ca. 12 mittegroße Pellkartoffeln
ca. 150g Butter und etwas Buchenholz zum räuchern

Zutaten für die Marinade:
8 EL Olivenöl
3 EL Apfelessig
2 EL getrockneter Oregano
1 EL Knoblauchgranulat
1 TL Salz
1 TL frischer gemahlener schwarzer Pfeffer

Zubereitung:
Alle Zutaten für die Marinade in einer Schüssel vermengen und für ca. 30 min. in den Kühlschrank stellen. In der Zwischenzeit den Hals gründlich säuber, abtrocknen und danach mit der Marinade bestreichen und am besten in einem Vakuumbeutel oder in Frischhaltefolie verpacken. Nun den Hals für ca. 2 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Den Hals nach der Marinier Zeit Raumtemperatur annehmen lassen.

Passende Zeit um den Grill und die Pellkartoffeln vorzubereiten. Gegrillt wird der Hals bei indirekter Hitze bei 110° – 120° für ca. 7 Stunden. Die Kerntemperatur sollte ca. 72° bis 75° erreicht haben, dann ist der Hals fertig. Ca. 30 min. vor dem Ende können die Pellkartoffeln mit auf den Grill. Dazu ca. 3 – 4 Kartoffeln, Butterflocken und Salz in einem Aluminiumbeutel fest verschließen und mit auf dem Grill legen.
Der Hals wird in etwas dickere Scheiben geschnitten und mit Pellkartoffeln serviert.

Guten Appetit

euer Tobias