“Rubel”-Spieße (Russenspieße)

Hallo zusammen,

da wir es immer faszinierend fanden, wie unsere Nachbarn es regelrecht zelebrieren ihre sogenannten “Russenspieße” oder eher “Russisches Schaschlik” zuzubereiten und verzehren, haben wir direkt das Rezept erfragt.

Das Grundrezept ist relativ einfach, so nimmt man auf die menge Schweinenacken, die selbe menge an Zwiebeln (1:1), verfeinert es mit frischem Dill, etwas Pfeffer und Salz und füllt alles mit ein wenig Mineralwasser auf und lässt dies über Nacht ziehen. Dann die Fleischstücke auf einen Spieße stechen und über direkte Hitze zu grillen.

Es gibt auch noch varianten mit Tomatensaft, Vodka oder auch Apfelsaft, aber wir wollten es mal genau wissen und haben uns was getraut.

Zutaten:
2 kg Schweinenacken
8 große Zwiebeln
3 EL getrockneter Koriander
2 EL getrocknete Dillspitzen
1 1/2 EL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 EL grobes Meersalz
1/2 TL Chilipulver

1/4 L Cidre
1/4 L Mineralwasser
eine Dose passierte Tomaten.

Zubereitung:
Den Schweinenacken ordentlich säubern und in gleichmäßige Würfel schneiden. Die Zwiebeln gleichmäßig vierteln und in etwas dickere scheiben schneiden. Alle Flüssigzutaten in einer Schüssel vermischen und ggf. mit einem Mixer die großen Tomatenstücke zerkleinern. Jetzt alle Trockenzutaten mit der Flüssigkeit vermengen, die Zwiebeln und das Fleisch hinzufügen und ebenfalls gut vermengen. Dann die Schüssel über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

Ist am nächsten Tag alles durchgezogen muss man nur noch die Fleischstücke auf einen Spieße stechen und über direkte Hitze zu grillen. Dazu passt ein Weißbrot mit etwas Sauce nach Wahl.

Fazit:
Richtig lecker und wir meinen richtig lecker. Wird auf jeden Fall noch mal gemacht denn hier hat wirklich alles zusammen gepasst und war sehr gut gewürzt.

guten Appetit

euer Tobias

Soßen von BBQue

Hallo,

heute gibt es einen neunen Saucen-Test von mir.

Ich habe vor kurzem ein Paket von der Firma “macandoo” erhalten. Der Inhalt hat mich wirklich sehr überrascht, denn darin befanden sich die berühmt berüchtigten “BBQue-Saucen” aus Bayern. Die Aufmachung der Saucen sahen für mich sehr ansehnlich aus, meine Frau hingegen dachte erst, ich hätte “Motoröl” geliefert bekommen. Neben den Saucen befand sich noch ein “Brotzeit Brett” mit einem “BBQue” Branding und ein Infoschreiben.

Aber nun zu den Saucen:

Vier Flaschen mit folgender Geschmacksrichtung:
BBQue – Barbecue Sauce“, “BBQue – Honig & Senf“, “BBQue – Chili & Kren” und “BBQue – Grill & Buchenholz” lagen wie gesagt in diesem Karton. Die schwarze Flasche mit den jeweiligen unterschiedlichen Aufdrucken, machte auf mich einen soliden und wirklich ansprechenden Eindruck, aber kommen wir zum Geschmack:

1. “BBQue – Barbecue Sauce:
Diese Sauce hat mich sehr überrascht, denn in Deutschland ist es leider so, dass wenn das Wort “BBQ” ein Produkt umschreibt, versucht es eine “Geschmacksrichtung” zu erreichen. Nicht die “BBQue – Barbecue Sauce“, sie trifft genau meinen Geschmack wenn ich ehrlich bin. Leicht süßlich und milde Würze, genau richtig. Kann ich mir zu Spare Rips richtig gut vorstellen.

2.  “BBQue – Honig & Senf:
Wie der Name schon sagt, schmeckt diese nach Honig und Senf, aber auch hier trifft sie genau meinen Geschmack. Ich habe selbige bereits in einem meiner Rezepte (“Lachs mit Senf-Honig-Dill Sauce auf Zedernholzplanke”) gemacht, nur dass ich dort noch Dillspitzen mit reingemacht habe. Diese Sauce kommt der selbstgemacht so ziemlich nahe und ich kann sie mir ehrlich gesagt sehr gut auf Drum Sticks und eben Lachs auf der Planke sehr sehr gut vorstellen.

3. “BBQue – Chili & Kren:
Rot überzieht im Gegensatz zu den anderen Saucen die Flasche, ein kleiner dezenter roter Hinweis mit der Aufschrift “Hot”! Gut, das stimmt, aber da ich gerne scharf esse, ist diese nur zu Beginn etwas Feuer, flacht dann aber schnell wieder ab und geht in das süßlich/saure. Auch eine sehr gute Sauce, die ich mir gut zu Amadillo Eggs vorstellen kann, denn die anfängliche Schärfe ist dafür genau richtig. Ich mag sie!

4. “BBQue – Grill & Buchenholz:
Diese Sauce hat mich ehrlich gesagt überrascht. Sie ist vom Geschmack her eine wohltat. Leicht rauchig, milde Würze und dennoch etwas süßlich. Mein Bruder fand die Sauce so gut, dass er mir die Flasche direkt wegnehmen wollte. Diese Sauce kann ich mir sehr gut zu Spare Rips und Pulled Pork vorstellen.

Fazit:
Alle Saucen sind einfach nur genial und universal einsetzbar.
Auf der Seite von BBQue.de findet ihr reichhaltige Infos zu den Saucen und wo ihr sie beziehen könnt. BBQue ist auch auf Facebook zu finden, klickt euch einfach mal rein.
Ich kann sie nur empfehlen und wenn ihr sie im Laden stehen seht: “kaufen!”

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Hoffe der Testbericht hat euch gefallen.

euer Tobias

Senf-Honig-Dill Lachs auf einer Zedernholzplanke

Ein Fisch zurück auf die Schiffsplanke, oder:

Lachs mit Senf-Honig-Dill Sauce auf Zedernholzplanke.

Uns war es mal nach Fisch und da ich noch nie einen Seelach auf der Holzplanke gemacht habe und man ihm nachsagt, das er einfach nur Himmlisch sein soll, lag es also nahe, diesen mal zu probieren.

Es gibt wirklich viele Rezepte hierzu, hier mal unsere Variante:

Zutaten:
ein halber Lachs (ca. 600g)
3 – 4 TL Senf
3 – 4 TL Honig
3 TL Olivenöl
ca. 3 TL frische Dillspitzen
2 TL Apfelessig
1 ganze Zitrone
Saft einer Halben Zitrone

Zedernholzplanke oder auch eine andere (ca. eine Stunde gewässert)

Zubereitung:
Den Lachs ordentlich waschen und auf die gewässerte Planke legen und ggf. das was übersteht abschneiden. Den Fisch nun in der Mitte längs einschneiden und dann quer, so das kleine Rechtecke entstehen. Nun die Zitrone halbieren und eine Hälfte in Scheiben schneiden. Hat man ca. 6 scheiben, muss man diese nur noch einmal halbieren, um diese in den geschnittenen Fisch zu stecken. Für die Marinade alle Flüssigzutaten in eine Schüssel geben und mit dem Dill verrühren. Zum Schluss mit etwas Salz abschmecken und über den Fisch verteilen.

Gegrillt wird der Fisch indirekt bei einer Temperatur von 160° – 180° für ca. 20 – 25 min.

Fazit:
Richtig lecker und den Ruf hat er wirklich zurecht.
Einfache Zubereitung und richtig lecker.

euer Tobias

Nur fürs Protokoll: Wir können auch mal mit Fisch 😉