Einmal Gyros für die „guten“ Freunde

200415IMG_0297Griechisch ist wirklich etwas Feines, besonders vom Grill.
Habt Ihr Euch schon mal an ein Gyros gewagt? Wenn nicht, solltet Ihr es mal probieren, denn es ist nicht nur für die Gäste ein Hingucker, sondern schmeckt zudem richtig gut.
Ich habe das Gyros auf einem „57´er Weber OTP“ mit der „Rotiserie“ gemacht. Wenn Ihr noch keine für euren Kugelgrill habt, kann ich Euch eine Rotiserie wirklich wärmstens empfehlen. Damit lassen sich sehr leckere Sachen zubereiten, einiges werde ich Euch hier im Blog in der nächsten Zeit noch vorstellen.

Aber hier erst mal die Zutaten für das Gyros:
2,5 kg Schweinenacken
1 kg Joghurt (nicht fettarm)
ca. 100 ml  bis 150 ml gutes Olivenöl
4 EL bis 5 EL „Dancing Sirtaki“ von Don Marco

Zubereitung:
Zunächst das Öl mit dem „Dancing Sirtaki“ vermischen und etwas quellen lassen. Danach den Joghurt in eine Schüssel geben und mit der Öl-/Gewürzmischung ordentlich vermengen. Jetzt kommen wir zum Schweinenacken: Hierzu habe ich einen kleinen Tipp für Euch: Schneidet den Nacken noch im leicht gefroren Zustand in Scheiben, denn so könnt Ihr eine Dicke von 6 mm ohne Weiteres schneiden. Das ist für mich die perfekte Dicke für Gyrosfleisch. Die Scheiben nun durch den gewürzten Joghurt ziehen, in eine Schale legen und für ca. 6 Stunden ziehen lassen. Jetzt heißt es: Spießen.
Ich nehme immer eine große Gemüsezwiebel, halbiere diese und stecke sie auf den Spieß. Somit komme ich nicht bis ganz nach unten an den Spießhalter und es lässt sich zudem richtig gut zusammendrücken. Ist alles aufgespießt (das dauert recht lange), lege ich den Spieß noch mal für 30 Minuten zur Seite. In der Zeit bereite ich den Grill vor. Gegrillt wird indirekt bei starker Hitze von 180°C bis 200°C. Hat der Grill diese Temperatur erreicht, kommt der Spieß auf den Grill und darf sich die erste Stunde erstmal genüsslich drehen. Ist die Stunde rum, kann zum ersten Mal die obere Schicht abgeschnitten werden. Hierzu empfehle ich ein Elektromesser, es geht auch mit einem scharfen normalen Messer, aber mit der elektronischen Variante ist es cooler, finde ich. 😉
Ist die erste Schicht abgeschnitten, kann der Spieß wieder für die nächsten 10 bis 15 Minuten auf den Grill, um dann die nächste Schicht abzuschneiden.
Jetzt muss nur noch das Gyros gekonnt präsentiert werden:
Das Gyros am besten in einem selbstgebacken kleinen Fladenbrot servieren. Dazu das Fladenbrot nicht ganz aufschneiden, den unteren Teil mit selbstgemachtem Zaziki bestreichen, darauf etwas weißen selbstgemachten Krautsalat und etwas eigens hergestellten Rotkrautsalat. Auf den Salat nun das Gyrosfleisch legen und noch etwas Zaziki oben drauf verteilen. Somit ist die „Gyros Pita“ fertig.
Klingt alles nach viel Arbeit, aber es lohnt sich, versprochen!

Ein Video zum Gyros gibt es auch:

Fazit:
Richtig gutes Gyros, was wir mit Sicherheit nicht zum letzten Mal gemacht haben. Besonders bei Feiern oder wenn man viele Gäste hat, lohnt sich so ein Gyros auf jeden Fall. Es schmeckt richtig gut und kurzzeitig schwelgt man sogar in Urlaubsgedanken. Probiert es mal aus und sagt mir, wie es Euch gefallen hat.

Euer Tobias

2 Gedanken zu „Einmal Gyros für die „guten“ Freunde

  1. Hallo Tobias, das ist ja mal eine sehr leckere Idee, da knurrt mir ja direkt der Magen 😉
    Ich glaube, dass ich dein Rezept unbedingt mal als interessante Alternative ausprobieren werde.
    Ach ja auch insgesamt ist dein Blog eine sehr gute Inspirationsquelle für tolle Rezepte.

    Gruß Martin

    • Hallo Martin,

      vielen Danke für deine lieben Worte.
      Probier das Rezept mal aus und berichte mir, wie es dir gefallen hat.

      VG
      Tobias

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