Test zu Grillgrates

Hallo zusammen,

in diesem Blogbeitrag möchte ich euch gerne einen ausführlichen Test zu den Grillgrates für einen 57´er Kugelgrill zeigen. Ich habe den Test selbst auf einem 57´er Kugelgrill von Weber getestet. Die Grillgrates gibt es in unterschiedlichen Formen und Größen, sodass für jede herkömmliche Grillrostform etwas dabei ist.

Grillgrates sind in den USA durch den Erfinder “Brad Barret” und die KCBS schon weitaus berühmt berüchtigt und werden dort bis auf höchste gelobt und auf den offiziellen KCBS Wettbewerben werden eben mit diesen Grillgrates sehr viele Preise geholt.
Dem möchte ich gerne nachgehen und auch testen, ob dem wirklich so ist.

Die Grillgrates sind hierzulande in dem Onlineshop: www.haupert-shop.de zu beziehen.
Vorab ein paar Angaben vom Onlineshop selbst:

GRILLGRATES sind ineinander greifenden Platten, die oben auf jeder Grill liegend, eine neue Grillfläche bilden. Dazu gehört das „Grate Tool ™“, das zwischen die Schienen passt um das Grillgut aufzuheben ohne zu kratzen.

GRILLGRATES sind aus Flugzeug-Aluminium, das hartanodisiert (eine natürliche Härtevorgang), ist und eine äußerst haltbare, ultra-harte Oberfläche besitzt.Dieses Material besitzt eine viel bessere Wärmeleitfähigkeit als Stahl oder Gusseisen. GrillGrates sind effizienter und werden niemals rosten.

Die 3-dimensionale Gestaltung der GRILLGRATES ist einzigartig und neu.

1.Angrillen und Branden:
Die erhöhten Schienen liefern einzigartige Branding Marken durch die Abgabe der Hitze über die schmale Fläche. Die Hitze wird unten gesammelt und konzentriert nach oben geleitet auf Grund der hohen Wärmeleitfähigkeit des Materials.

2. Brutzeln
In den Sicken sammeln sich Säfte und Dämpfe und brutzeln für zusätzlichen Geschmack, Feuchtigkeit und Saftigkeit.

3. Strahlung
Die Wärmeabstrahlung auf Grund der zusätzlichen Masse und Form sorgt für schnelles und gleichmäßiges Garen.

4. Schutzfunktion
Der geschlossene Boden mit den kleinen Löchern schützt vor Verkohlung durch Fettbrand und Austrocknung durch zu viel Hitze. Abfließendes Fett verbrennt direkt unter dem Boden der GRILLGRATES und gelangt nicht direkt in die Glut.

5. Doppelnutzen
Durch Umdrehen der GRILLGRATES können sie die Unterseite perfekt nutzen, um kleines Grillgut zu garen sowie Fisch und andere Dinge zu braten.
6. Das GrateTool ist ein integraler Teil des GRILLGRATE– Systems. Es passt zwischen die Schienen  um das Grillgut ohne Kratzen aufzuheben. Es dient auch als eine Reinigungsvorrichtung um Reste und  Schmutz aus den Tälern zu entfernen.

GRILLGRATES sind Sets, die GrateTool sowie individuelle Einzel-Roste beinhalten. Alle GrillGrates sind 13.33 cm  breit, jedoch in verschiedenen Längen verfügbar. Somit sind sie auf jedem Grill verwendbar. Dies ist unabhängig davon, ob sie einen Gasgrill, Holzkohlegrill oder Pelletgrill Verwenden.

Ganz ehrlich, dass klingt wirklich vielversprechend.
Dann wollen wir mal testen:

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Die Verpackung ist im englischen bedruckt und macht auf mich einen besonders guten und soliden Eindruck und zeigt das Produkt genau so, wie ich es mir auch vorstelle. Aber es ist ja “erst” die Verpackung.

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Nach dem auspacken wird gleich klar, das hier ein wirklich hochwertiges und gut durchdachtes Grillgadget zum Vorschein kommt. Das sogenannte “Grillgrate-Tool” wirkt wie eine zu groß geratene Gabel, welche sich wirklich als nützlich erweist, dazu aber später mehr!
Die drei aus Aluminium gefertigten Grates sind wie alles was aus Aluminium gefertigt wurde sehr leicht aber dennoch stabil.
Die Grillgrates bestehen hier aus drei einzelnen Aluminiumteilen, welche eine flache und wie auf dem Bild zu erkennen, eine hochstehende Seite hat. In den Sicken befinden sich in regelmäßigen Abständen kleine löcher.

Da die Grillgrates ja ein sehr gutes Branding auf das Grillgut zaubern sollen, will ich dem mal nachgeben und bereite ein Flank Steak vor. Ich denke das ist für einen Test prädestiniert genug 😉 Also erst mal Kohle zum glühen bringen und den Grill vorbereiten.

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Das 1,2kg Flank Steak in der Zwischenzeit mit etwas Hawaii Salz salzen. Wie bei einem Flank Steak zu erwarten, ist es wirklich groß und ich war echt gespannt, ob es das Grillgrate-Tool auch schafft.

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Ich habe hier zwei Schalen voll mit “TOM COCO Grillblocks” zurückgegriffen, da sie wirklich sehr viel feuer haben und zum Steak “angrillen” wirklich perfekt geeignet sind.

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Die Grillgrates über die Glut legen und dann erst einmal den Grates einheizten, was durch das sehr leitfähige Aluminium und deren schnitt wirklich schnell geht.

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Sofern ausreichend Temperatur erreicht ist, kann das Steak auch schon auf den Grates platz nehmen. Jetzt das Steak wie gewohnt grillen! Nur…

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… mit dem Unterschied, das hier nun das Grillgrate-Tool zum Einsatz kommt. Das Tool passt genau in den Zwischenraum und hebt das 1,2kg schwere Flank Steak mit Leichtigkeit. Ich bin ehrlich, ich hatte anfänglich meine Zweifel, aber dem wurde hier direkt widersprochen. Das Tool hat auch noch eine besondere Eigenschaft: Das Tool zeigt einem die Richtung des bisherigen Brandings an, sodass man ein perfektes Branding in gleichmäßiger Rautenform hin bekommt.
Hinzu kommt noch das vom Shop oben beschriebene: Man meint, dass die Flüssigkeit, die sich in den Sicken sammelt, verdampft und zusätzlich in das Grillgut zieht, weil diese nun wirklich nicht “austrocknen”. Ein lautes zischen, welches ohne den Grillgrates deutlich zu hören ist, weil der Fleischsaft direkt in die Glut tropft, bleibt hier aus.

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Hier nun das Branding von den Grillgrates. Ich muss zugeben, dass es bisher noch nie so einfach gelungen ist wie hier. Die Grillgrates haben wirklich meine Erwartungen erfüllt.

Fazit:
Die Grillgrates sind wirklich ein perfektes Grillgadget, alles wirklich sehr gut umgesetzt und es ist wirklich sehr leicht in der Handhabe. Ich bin wirklich von den Grillgrates überzeugt und mache wirklich nichts mehr ohne ein solches Branding, selbst bei den “Gefüllte Schweinebäckchen” kamen die Grillgrates zum Einsatz.
Das reinigen der Grillgrates geht auch sehr leicht von der Hand. Sämtliche Rückstände verschwinden anstandslos.
Das die Grillgrates aber nicht nur perfekte Brandings machen können, sondern umgedreht auch noch als z.B. Platte zum angrillen von Gemüse dienen kann, reiche ich in einem separatem Test nach.

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Hoffe der Test hat euch gefallen.

euer Tobias

4 Gedanken zu „Test zu Grillgrates

  1. Hllo Tobias,
    du schreibst, dass die Reinigung einfach ist.
    Ist das Reinigen auch in einer Spülmaschine möglich?

    Timo

  2. hey tobi …

    Ich hab mir grad die Grates mal in den Bildern angeschaut . Ich nehme mal an das die sich auch für Burger grillen eignen , da du geschrieben hast , das man Sie auch bequem wenden kann . Und wenn Sie auf jeden Grill passen , ist das noch besser . beabsichtige in den kommenden Wochen mir ne 57er Kugel anzuschaffen und hab meiner Sippe versprochen wir machen denn mal lecker Hamburger . Jetzt durchforste ich natürlich das i-net nach allem möglichen was ich brauche , das die Burger auch perfekt werden . Und da ich mit normalen Rosten etwas bedenken habe, vielen mir die Grates ein die mal vorgestellt hast . Kannst mir ja mal kurze Antwort posten ob die Dinger sich dafür auch eignen ..

    schon mal vielen Dank im Voraus …

    VG Matze

    P.S.: Natürlich bin ich auch für Tips für die Burger an sich auch dankbar 🙂

    • Hallo Matze,

      Kurze Antwort: “Ja!” 🙂

      Die Grates sind wirklich Multifunktional. Sie machen nicht nur ein sehr sehr gutes Branding, sondern eignen sich auch z.B. für Gemüse etc.
      Die Grates sind beidseitig nutzbar. Heißt auf der Flachen Seite auch. Burger würde ich aber auf der Grates-Seite angrillen (wegen dem Muster) und sie Dann Indirekt auf Temperatur ziehen lassen.

      Einen Tipp zu Burger sagst du?
      Hast du schon meinen “Surf´n Turf Burger” hier auf der Seite gesehen?
      Probier den mal, der ist richtig lecker und vor allem: Du kannst ihn komplett auf den Grates zubereiten.

      VG
      Tobias

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