Test zur Kokosnusskohle von superkohle.de

Hallo zusammen,

wie die Überschrift schon verrät, habe ich ein Testpakt der „Firma Rumberg International GmbH“ oder besser „www.superkohle.de“ erhalten. Die Kohle von „www.superkohle.de“ wird ausschließlich aus der Schale einer Kokosnuss hergestellt.
Einem Nebenprodukt der Kokosnussernte und somit werden laut Hersteller keine Tropenhölzer verarbeitet, also schonend der Umwelt gegenüber.

Folgende Produkte lagen zum Testen vor:190813IMG_2115

Pillows, also Kohle in der typischen Brikettform. Hexagonal- Briketts in „LOG 8“ und „LOG 15“, wobei die Zahlen die Größe der Briketts darstellen. „LOG 8“ sind demnach 8 cm lang und haben eine Hexagonale Form, die „LOG 15“ sind 15 cm lang in der selben Hexagonalen Form und rechteckige „Blöcke“.

Auffällig ist die Verpackungen und die Verarbeitung:
Jeder dieser Kohlen sind in einem wie ich finde sehr stylischen 5 kg bzw. 20 kg Karton der Firma „www.superkohle.de“ verpackt und der Inhalt ist zusätzlich mit einem Plastikbeutel umhüllt. Dieser soll zur Vorbeugung die feuchtigkeit abhalten. Die Qualität spricht für sich, denn man merkt sofort das die Kohle aus keinen großen gepressten Stücken besteht, hier ist wirklich sehr gute Qualität verarbeitet worden.

Kommen wir nun zum Praxistest:
Im Test selbst gehe ich auf den Geruch, die Temperaturen im Indirekten 2 Zonen Bereich vom Kugelgrill ein und möchte gerne zeigen, wie sich die Temperatur nach gewisser Zeit geändert hat. Gemessen habe ich die Temperatur mit dem Deckeltermometer vom Kugelgrill und zusätzlich mit einem externen digitalen Thermometer. Einige Kohlen, wie die  „LOG 8“ und die  „LOG 15“ teste ich hingegen mit direktem Grillen.
Hierbei fand ich die Brenndauer der Kohle sehr wichtig und die Aschebildung.

Pillows:
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Die Pillows sind durch ihre Form allseits bekannt, doch das beinhaltende Material ist eben keine Holzkohle sondern eben Kokusnusskohle. Zum Testen selbst habe ich einen Anzündkamin dieser Pillows voll gemacht, das entsprach ca. 2,5kg. Der Zündvorgang dauert hier merklich länger als bei normalen Holzkohlebriketts und roch nach meinem Erachten nach sehr neutral, also keinerlei Gerüche waren zu erkennen. Nach ca. 35min. war die Kohle durchgeglüht und schon jetzt merklich heißer wie normale Holzkohlebriketts. Da ich die Pillows zum Testen im indirekten grillen genutzt habe, gehe ich hier gerne auf die Zeit ein, die die Kohle auf verschiedenen Temperaturstufen verbracht hat.

Zu Beginn hatte die Kohle laut meines Thermometers im Deckel des Kugelgrills 280° und auf Höhe des Rostes eine Temperatur von 270°. Diese Temperatur blieb bei geöffneten Lüftungklappen für ca. 40 min. Danach fiel die Temperatur im Deckeltermometer auf geschlagene 250° und auf Rosthöhe auf ca. 240°. Diese Temperatur hielt für weitere 30 min. an und die nächste Temperaturstufe war dann auf 220° im Deckel und 210° am Rost für ca. 20 min. Man muss bedenken, dass wir uns hier nach genau 1 1/2 Stunden bei einer Temperatur von ca. 210° befinden, erstaunlich wie ich finde. Die Aschebildung der ersten 1 1/2 Stunden hielt sich auch im Rahmen. Kommen wir aber auf die Temperatur zurück
Aber hier möchte ich euch anhand einer kleinen Grafik den Temperaturverlauf Zeigen.pillow

Hier könnt ihr deutlich erkennen, dass wir uns bei einer Zeit von 610 Minuten bewegen. Richtig, für gerade einmal 2,5kg Pillows eine wahrhaft erstaunliche Leistung.

Die Pillows selbst habe ich zusätzlich noch bei einem „Dutch Oven“ Einsatz getestet und selbst hier bin ich mehr als begeistert. Jeder der schon mal mit dem Dutch Oven gearbeitet hat, weiß, dass er bei „normalen Holzkohlebriketts““ mindestens alle 1 1/2 bis 2 Stunden neue Holzkohlebriketts nachlegen muss. Das entfällt hier komplett, denn die Pillows halten bis zu drei Stunden, also einmal Schichtfleich z.B. mit nur einmal aufgelegten Pillows.270913IMG_2903

Kommen wir aber nun zu den Hexagonal- Briketts „LOG 8“:
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Die Form der Kohle war für mich sehr ungewöhnlich, aber hat sich im Laufe des Test´s für nützlich erwiesen. Der Hersteller Superkohle.de hatte mich auf diese Kohle aufmerksam gemacht und brachte die Information, dass diese „Hexagonal- Briketts“ besonders im Gastronomiebereich einen sehr hohen Vorteil bring, da diese Kohle eine extrem lange „Laufzeit“ bietet. Davon musste ich mich erst selbst überzeugen.
Aufgrund der Form, habe ich die Hexagonal- Briketts „LOG 8“ hochkant in meinen Anzündkamin gestellt.
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Von der Höhe her, hätten zwei Ebenen mit den Hexagonal- Briketts „LOG 8“ in den Anzündkamin gestellt werden können. Das anzünden verlief hier auch sehr mühselig, es hat insgesamt 35 min. gedauert, bis die Kohle „durchgeglüht“ war. Diese Kohle war aufgrund der Form für den Weber „go Anywhere“ prädestiniert, einfach die Kohle parallel zu dem Gitter vom Kohlerost verteilen. Perfekt.
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Da ich hier leider keine Temperaturen gemessen habe, habe ich lediglich die dauer der anhaltende Hitze anhand der Zeit gemessen. Gehen wir also davon aus, dass die Kohle gerade aus dem Anzündkamin in den Grill gekommen ist, wäre das dann Stunde „Null“. Da wir die Kohle für normales direktes Grillgut für ca. 30min. gebraucht hatten, verweilte die Kohle nun ohne jeglichen Gebrauch im Grill.

Nach ca. 1 Stunden hat die Kohle weder an Form, noch an Asche verloren, wirklich erstaunlich bis jetzt.280813IMG_2543

Da ich es von den anderen Kohlen gewohnt war, habe ich hier erst nach weiteren 2 Stunden wieder nachgeschaut und muss sagen, dass hier schon deutlich ein Ascheverlust zu sehen war.
Nach Insgesamt 6 Stunden war die Kohle nur noch schwach am Glühen und hatte auch merklich keinerlei große Hitze mehr.
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Last but not least: Die „rechteckigen“ Blöcke:
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Neben den „Hexagonal- Briketts“ waren diese Blöcke eine für Griller eher untypische Form, was aber nichts gegen den Praxistest spricht.
Diese Blöcke haben auch eine etwas längere Anzündzeit, aber halten wieder erwartend sehr lange.
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Zum Testen haben ich ca. 2kg dieser Blöcke angezündet und waren erst wieder nach ca. 30 bis 35 min. durchgeglüht. Die Kohle selbst habe ich für indirektes Grillen in dem 57″ Kugelgrill von Weber vorbereitet. Da ich es von der anderen Kohle gewohnt war, zu Beginn extrem hohe Hitze zu erhalten, war es mir hier auch sehr recht, dass ich ca. 1 1/2 Stunden Vorlaufzeit hatte, damit der Grill sich dann von 240 Grad auf eine Temperatur von 200 Grad selbständig bei gewohnter Lüftereinstellung eingeregelt hatte. Diese Temperatur hielt Sage und schreibe eine Stunde. Nach einer weiteren Stunde viel die Temperatur auf 180 Grad. Der Temperaturverlust viel je Stunde für ca. 20 Grad und nach ca. 8 Stunden waren wir dann bei einer Innenraumtemperatur von 40 Grad. Die Aschebildung ist auch Phänomenal, denn von den anfänglichen 2kg Cocoskohle blieben gerade einmal 1kg Asche übrig.
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Fazit:
Hier hat mich die extreme Hitzeentwicklung und die wirklich lange und einfache Handhabe überzeugt. Es liegt zwar auf der Hand, dass die Kohle wirklich lange braucht um „Einsatzbereit“ zu sein, aber das Warten lohnt sich. Für mich bestimmt nicht das letzte Mal, dass ich mit diese Kohle gegrillt habe. Besonders gefallen haben mir die Pillows und die „Hexagonal- Briketts“, welche extrem vielfältig und einfach nur genial sind.

Wirklich geniale Kohle und ich finde dass sie im Bezug aufs Grillen im Privaten Bereich mehr Anerkennung finden sollte. Ich will jetzt nicht sagen dass ich nie wieder mit Holzkohle grillen werde, aber die Kokosnusskohle hat mir wirklich sehr überzeugt, auch im „long Job Bereich“ sind die „Pillows“ wirklich hervorragend.

Schaut mal auf „www.superkohle.de“ vorbei, dort erhaltet ihr alle Informationen rund um diese Kohle.

Hier nun eine kleine Fotostrecke der getesteten Kohle:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Vielen Dank an „Firma Rumberg International GmbH“ für die wirklich geniale Kohle, es hat mir wirklich viel Spaß gemacht die Kohle zu testen und werde sie mit Sicherheit weiterempfehlen.

Ich hoffe dass euch der Bericht gefallen hat.

euer Tobias

5 Gedanken zu „Test zur Kokosnusskohle von superkohle.de

  1. Hallo Tobias,

    Auch wenn der Beitrag schon etwas her ist…
    Das ist sicher ein Schreibfehler bei den rechteckigen Blöcken?
    Von 2Kg Kohle 1Kg Asche???? Das wären ja 50% Aschebildung?

    VG Matthias

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