Und wir wurden von Ankerkraut geentert

Hallo,

Gewürze gehören einfach zu jeder Lebenslage dazu.
Sei es zum Kochen, Backen aber auch zum Grillen und beim BBQ werden Gewürze schon seit je her benutzt und sind nicht mehr weg zu denken.

Was wäre z.B. eine Tomatensauce ohne gutes Salz und Pfeffer, oder was wäre z.B. ein Apfelkuchen ohne Zimt. Ein Pulled Pork z.B. ohne eine Gewürzmischung ist kein richtiges Pulled Pork. Oder nehmen wir mal Spare Ribs oder Beef Ribs, diese ohne eine Gewürzmischung zuzubereiten ist zwar möglich, aber wenn wir ehrlich sind fehlt dann das gewisse Etwas.

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Ankerkraut“ geht genau diesen Weg und bietet wirklich eine Vielzahl an Gewürzen wie z.B. PfefferSalzKräuter, aber auch sehr viele Gewürzmischungen wie Curry und Kräutermischungen an.
Auch die für uns Griller/BBQ´er wichtigen und interessanten Marinaden oder besser „Rubs“ kommen bei „Ankerkraut“ nicht zu kurz.

Mir viel es demnach sehr leicht, eben diese „Rubs“ zu probieren.
Aber hier erstmal die „Protagonisten“:

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v.l.n.r.:
Smoking ZeusMacho MuchachoTennessee Teardown, 9 Pfeffer SymphonieAnkerkraut-Scharf, GewürzsalzCoffee CannonballMagic DustHamburg Gunpowder

Bevor es zum testen geht, hier mal ein paar Zeilen von „Ankerkraut„:
„Wir glauben: Das Geheimnis des Genusses liegt im Detail. Aus diesem Grund haben wir uns genau dieser Liebe zum Detail verschrieben. Wir versuchen in allen Arbeitsschritten, bei denen es uns möglich ist, auf Maschinen zu verzichten. Begonnen bei der sorgfältigen Auswahl der Gewürze, investieren wir viel Zeit die Händler und Produzenten zu finden, die unseren hohen Qualitätsansprüchen gerecht werden.“
Das ist „Ankerkraut“ sehr gut gelungen was ihr im laufe des Tests merken werdet.

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Beginnen wir mit dem Gewürzsalz und der 9 Pfeffer Symphonie:
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Das Gewürzsalz ist wie der Name schon sagt ein wirklich würziges Salz. Es enthält Meersalz, Paprika, Zwiebel, Roh-Rohrzucker, Knoblauch, Schwarzer Pfeffer, Senfmehl, Sellerie, Oregano, Kreuzkümmel, Thymian, Koriander und Piment und ist laut „Ankerkraut“ auf Fleisch und Gemüse abgestimmt. Das wiederum kann ich bestätigen, denn auf einem damit vorher gesalzenem dry aged Rib Eye schmeckt es einfach nur Phänomenal, dass müsst ihr ehrlich einmal ausprobieren. Die Kombination aus eben der Zusammenstellung schmeckt richtig genial nach eben Salz, aber auch Kreuzkümmel und Oregano sind hier herauszuschmecken. Wirklich Top!
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Die 9 Pfeffer Symphonie ist eine Pfeffermischung, die laut „Ankerkraut“ als Steakpfeffer bestens geeignet sein soll. In der Pfeffermischung sind folgende Zutaten: Tellicherry Pfeffer, Weisser Pfeffer, Grüner Pfeffer, Langer Pfeffer, Indischer Urwald Pfeffer, Schinusbeeren, Kubeben Pfeffer, Szechuan Pfeffer und Piment (Jamaikapfeffer). Eben diese 9 Pfeffer Symphonie habe ich auf einem dry aged Rib Eye ausprobiert und muss gestehen, dass es wirklich hervorragend gepasst hat. Kann ich wirklich nur empfehlen. Eine sehr schöne Pfeffrige aber nicht all zu scharfe Note, genau sowas mag ich auf einem Steak.
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Kommen wir zum Rub „Coffee Cannonball„. Der Name ist hier eindeutig Programm, sehr auffälliger Kaffee und Kakao Geschmack mit einer leichten dezenten schärfe versprach der Finger und Geruchstest, wirklich perfekt. Folgende Zutaten sind im „Coffee Cannonball“ enthalten: Roh-Rohzucker, Meersalz, italienische Espresso-Kaffeebohnen, Schwarzer Pfeffer, Kakaopulver, Knoblauch, Instant Coffee, Ancho Chili und Kreuzkümmel.
Als ich die Zutaten gelesen habe, musste ich sofort an Beef Ribs denken. Gedacht, getan: Eine Rinderrippe  ordentlich damit „bepudert“ und über Nacht im Vakuum ziehen lassen. Am nächsten Tag dann für 6 Stunden „Low&Slow“ bei 110° zubereitet. Lediglich in der letzten Stunde habe ich die Beef Rib mit meiner eigens kreierten „Kakao Kaffee BBQ Sauce“ ca. drei mal eingepinselt. Ein wirklich wahrer Genuss! Das zusammenspiel von Kaffee und Kakao was anfänglich vom Finger und Geruchstest schon eher dominant war, ist hier nach der Zubereitung nur noch leicht zu erahnen. Jetzt erreichen einem die Gewürze wie Knoblauch, Chili oder Kreuzkümmel deutlich. Richtig genialer Geschmack, den ich noch einmal auf Beef Brisket oder sogar noch mal pur auf Beef Ribs probieren werde, hat mir richtig gut gefallen.
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Und nun weiter zum Hamburg Gunpowder und zum Tennessee Teardown. Beide Rubs habe ich auf Beef Short Ribs ausprobiert und zwar pur und ohne sogenannte Glase.
Die Zutaten vom Hamburg Gunpowder sind: Paprika edelsüß, Zwiebel, Knoblauch, Pfeffer, Meersalz, Roh-Rohrzucker, Senfpulver, Basilikum, geräucherte Paprika, Lorbeerblätter, Koriandersaat, Thymian und Kreuzkümmel
Tennessee Teardown hingegen hat folgende Zutaten: Paprika edelsüß, Roh-Rohrzucker, Meersalz, Senfmehl, Knoblauch, Zwiebel, schwarzer Pfeffer, Sellerie, Oregano, Kreuzkümmel, Thymian, Koriander und Piment
Beide Rubs für Beef prädestiniert wie ich finde.
Also zwei Beef Short Ribs wurden mit Tennessee Teardown und zwei wurden mit Hamburg Gunpowder eingepudert und im Vakuum über Nacht ziehen gelassen und dann „Low&Slow“ für 6 Stunden zubereitet. Geschmacklich passen beide wirklich hervorragend auf Beef Short Ribs. Die Ribs mit Hamburg Gunpowder haben sehr schön nach Knoblauch, Senf und Thymian geschmeckt. Wirklich sehr gut.
Die Ribs mit Tennessee Teardown hingegen haben sehr dezent nach Paprika und Oregano geschmeckt, also etwas „Italienischer“ und leicht süßlich. Gefällt mir auch richtig gut und auf Rind sehr passend.
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Als nächstes habe ich das „Magic Dust“ und das „Macho Muchacho“ ausprobiert. Das „Magic Dust“ ist in der BBQ-Szene und der Grillerszene durchaus bekant und man weiß die Zutatenliste dieses Rubs gewiss zu schätzen: Paprika edelsüß, Knoblauch, Meersalz, Roh-Rohrzucker, Tellicherry Pfeffer, Chilis, Senfpulver, Cayenne-Pfeffer, Kreuzkümmel und Ancho Chili.
Es lag also nahe ein Pulled Pork  mit eben diesem „Magic Dust“ von „Ankerkraut“ zuzubereiten. Der 3,5kg schwere Schweinenacken mit Knochen wurde wie gewohnt über Nacht mit „Magic Dust“ im Vakuum mariniert, und am nächsten Tag dann „Low&Slow“ für 19 Stunden zubereitet. Geschmacklich ist es genau das, was man vom „Magic Dust“ erwartet. Hier ist die natürliche schärfe von der Ancho Chili genau meins, nicht zu stark, aber auch nicht zu wenig. Auch das „Magic Dust“ von „Ankerkraut“ ist durchweg zu empfehlen. Einfach genial!
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Viva la „Macho Muchacho„. Diese Gewürzmischung verspricht vom lesen her schon eine feine Mexikanische Gewürzmischung und die Zutaten spiegeln dies wieder: Meersalz, Paprika scharf, Roh-Rohrzucker, Rote Paprika, Kreuzkümmel, Oregano, Weisser Pfeffer, Schwarzer Pfeffer, Knoblauch, Zwiebel, Ancho Chili, Chili, Rosmarin, Piment und Jalapeno rot.
Für „Macho Muchacho“ empfiehlt „Ankerkraut“ Schwein oder Geflügel. Da ich noch ein 2kg schweren Schweinenacken mit Knochen hatte, ließ ich auch diesen Nacken zum Pulled Pork werden.
Der Geruch vom „Macho Muchacho“ ist wirklich sehr angenehm und schmeckte schon bei der Fingerprobe hervorragend, aber die Zubereitung zu einem Pulled Pork ist eine wahre Geschmackssensation. Das müsst ihr unbedingt ausprobieren.
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Fehlen nur noch  „Smoking Zeus“ und „Ankerkraut-Scharf„.
Ich habe hierzu leider keine Fotos vom Fleisch gemacht, bitte habt Nachsicht mit mir.

Smoking Zeus“ ist in die Gewürzkategorie „Gyros“ einzuordnen und anhand der Zutaten, schmeckt und riecht man hier schon förmlich die griechische Gewürzmentalität: Meersalz, Schwarzer Pfeffer, Paprika, Roh-Rohrzucker, Zwiebel, Knoblauch, Oregano, Rosmarin, Thymian, Koriander, Majoran, Kreuzkümmel, Chili und Zimt.
Dem Tipp von „Ankerkraut„, dieses Gewürz auf Nackenfleisch über Nacht einwirken zu lassen bin ich nachgegangen, habe es lediglich als Schaschlikspieße umgewandelt. Eine sehr gute Idee wie ich finde, die Gewürze harmonisieren wirklich perfekt zueinander und mit frischen selbstgemachten Zaziki fühlt man sich rein geschmacklich wie ihm Griechischen Restaurant.
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Ankerkraut-Scharf“ ist wie der Name schon sagt, eine hauseigene scharfe Gewürzmischung welche wirklich ein gewisses „Feuer“ rüber bringt. Die Zutaten zeigen genau warum: Grüner Pfeffer, Zwiebel, Meersalz, Petersilie, Roh-Rohrzucker, Paprika-Flocken, Rauchsalz, Karotte, Chili, Oregano, Kümmel, Knoblauch und Olivenöl extra nativ.
Diese Habe ich auch auf Nackenfleisch in Form von Schaschlikspießen ausprobiert. Hier schmeckt mir die Kombination aus Pfeffer, Rauchsalz und Oregano sehr und machen wirklich lust auf mehr.
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Fazit:
Ich bin noch immer begeistert von den Gewürzen und deren liebe zum Detail. Man merkt deutlich wie „Ankerkraut“ die einzelnen Zutaten der Gewürze mit sehr viel Sorgfalt und bedacht einsetzt. Das Portfolio umfasst wirklich alles was der Geschmack hergibt, alles wirklich sehr zu empfehlen.
Auch die Internetseite von „Ankerkraut“ ist schlicht und präsentiert genau die Produkte, wie sie sind und macht wirklich neugierig. Die der Verpackung der Gewürze ist genau nach meinem Geschmack, nicht zu pompös aber unterstreicht die schlichte Linie wirklich perfekt, sowohl im Glas oder in einem Frischhaltebeutel mit Frischesiegel.
Wer sich noch nicht schlüssig genug ist, dem kann ich voll und ganz das „Gewürze Set „White Edition““ empfehlen, da ist für jeden Geschmack etwas vorhanden und sehen dabei in den kleinen weißen Gläsern sogar noch sehr Stylisch aus wie ich finde.
Also ich bin mehr als begeistert, danke „Ankerkraut„.

euer Tobias

Ein Gedanke zu „Und wir wurden von Ankerkraut geentert

  1. Ich teste die Sachen von Ankerkraut auch gerade. Ich habe auch einen Schweinenacken mit ”Macho Muchacho” in der Kühlung. War mein erster Gedanke für das Zeug. Ich dachte da sei ich der erste, aber da bist Du mir wohl zuvor gekommen.

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